2012-02-19

T-Home Entertain - Videoload und das liebe Routing

Ich habe schon seit längeren einen DrayTek Vigor 2750Vn. Gekauft hatte ich ihn, weil er mit VDSL und "Enterain funktioniert" beworben wurde und mit Funktionalität im Telekomgerät fehlt... zudem stellte das Teil nach und nach die Funktion ein .:(
Gut, Anleitung damals durchgegangen und die Konfigurationen entsprechend der Empfehlung auf der DrayTek Homepage (Wie konfiguriere ich T-Home Entertain?) durchgegangen.
IPTV stellte sich dann doch als etwas größerer Hürde heraus. Immer wieder kam es vor, dass das Netz mit Multicast (IGMP Anfragen) geflutet wurde, manchmal auch das WLAN.
Normalerweise löse ich meine Probleme immer selbst, aber ich habe ja DIESMAL dafür bezahlt... also wandte ich mich an den Support. Dieser zeigte sich erstaunlich kooperativ und eine vorab-Firmware milderte das Problem, bzw. teilweise ist es auch weg  (hier muss ich nochmal genau  ausarbeiten, wann das Problem auftritt).
Allerdings ging er auf meine Mails nie 100% ein. Vorschläge wie: "Ich nehme mir mal einen Tag frei und wir tracen das Problem von beiden Seiten, schließlich muss ja Entertain an und aus geschaltet werden." wurden nicht einmal beachtet.

Ok, dennoch: Die Vorabfirmware stimmt mich positiv.
Doch lese ich mich nun in das Thema Multicast und IGMP derzeit ein.

Was bis zum letzten Kontakt meinerseits nicht funktionierte: Video on Demand (VOD) Inhalte -- also aus "Videoload".
Die Tage habe ich den Paketstrom von T-Home Entertain analysiert und folgende Punkte herausgefunden.

  • Der Mediareciever empfängt sein Video on Demand per Unicast (also normal TCP).
  • Das Gegenstellen-Netzwerk für Video on Demand ist: 212.184.168.0/24
  • Auf Telekom-Seite läuft ein IIS ;) .
  • Entscheident ist über welches interne Interface im Router der Zugriff auf die Inhalte geroutet wird.
Beim Vigor2750Vn kommt es scheinbar zu dem Problem, dass das eth8.1 Interface, welches für Multicast-IPTV zuständig ist, (vermutlich über DHCP) die Route zu dem zu dem VOD-Content-Bereich bekommt und die eigentlich korrekte Default-Route überschreibt.  Lokal vom Router aus, kann ich die Gegenstelle anpingen. Aus dem LAN allerdings nicht und dadurch funktionieren alle VOD Inhalte auf dem MediaReciever nicht

Die Lösung für das Problem:
Ich habe auf dem Router jetzt fest die Route so konfiguriert, dass der Zugriff auf 212.184.168.0/24 (bzw. Netmask 255.255.255.0) über ppp0 nach aussen geht.
Ich habe das über das WebInterface gemacht. Vermutlich wäre der korrekte Befehlt folgender gewesen:

# route add -net 212.184.168.0 netmask 255.255.255.0 dev ppp0

Damit funktioniert nun Videoload unter dem Vigo2750Vn. Vielleicht hilft das auch dem einen oder anderen mit einem alternativen Router (statt dem Telekom-Routern).




2012-02-13

Wie viel Struktur braucht man im eigenen IP Adressbereich?

Mh, gute Frage. Derzeit habe ich zu Hause in dieser Hinsicht ein wenig Unordnung. Es gibt einen Bereich, der ist für die DHCP verteilten IPs und ansonsten ist hier und da mal eine fix vergeben.
Ich erinnere mich noch an meine gute alte OpenWRT Zeit, denn da war alles irgendwie strukturierter. Ich hatte die Rechner im LAN zwar per DHCP verteilt, allerdings statisch in der Config vorgegeben.

Am liebsten wäre mir eine etwas feinere Einteilung lieber:
Statische IP-Bereiche:
1. Local Netzwerkdienste
2. IPs die Dienste per NAT ansprechen (also von aussen rein)
3. Bekannte clients über DHCP (der Media-Reciever von der kann keine statische IP eingegeben bekommen.)
4. Komplett dynamischer Bereich (adHoc virtuelle Maschinen etc.)
Aber um das korrekt durchzuhalten bedarf es einer peinlichen Pflege... und mein Desktop bekommt demnach zwei IP (die für geNATtete Dienste und eine normale).

Ob das alles so funktioniert?
Setzt ihr euch mit soetwas auseinander?
Lieber alles default lassen?  


2012-01-31

Stilblüten eines Kollegen

Am Freitag erreichte mich ein Termin, an dem ich teilnehmen soll. Der Inhalt war sehr kreativ:
Bis dieser Termin stattgefunden hat gehe ich davon aus, dass keine (mit mir unabgestimmten Wechseltermine) nach draußen oder kommuniziert werden. 
Nicht nur, dass der eigentliche Inhalt sehr schräg ist... Nein, mir rechtschreibschwacher Zeitgenosse fällt auf, dass:

  • Interpunktion
  • Satzbau
  • ... und vermutlich das ein und andere weitere
total falsch sind. Glückwunsch.